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Initiative Liberaler Muslime Österreich – ILMÖ"
Wien, 3.10.2011

Titel: ILMÖ gegen das Wahabitische Zentrum in Wien

Utl.:  Wahabitisches Zentrum in Wien ist Gefahr für ganz Europa

 

Die Initiative Liberaler Muslime Österreich – ILMÖ ist gegen das Wahabitische Zentrum in Wien, da diese Islamische Sekte für ganz Europa eine Gefahr darstellt und die Integration der Muslime durch eine fundamentalistische-konservative Islam Auslegung verhindert.

ILMÖ protestiert gegen die Unterzeichnung des Abkommens über die Gründung des „King Abdullah Bin Abdulaziz International Centre for Interreligious and Intercultural Dialogue“ in Wien am 13. Oktober 2011 durch die Gründungsstaaten Österreich, Saudi Arabien und Spanien, zu der das Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten geladen hat.

Saudi Arabien und Österreich wollen mit Unterstützung des österreichischen Vizekanzlers Michael Spindelegger ein Zentrum für den Dialog der Religionen und Zivilisationen in Wien gründen. Der Großscheich der Al-Azhar-Universität, Ahmed El Tayeb, eine der größten theologischen Instanzen des Islam, warnte davor, Saudi-Arabien eine Plattform für ein wahabitisches Megazentrum in Wien zu bieten. Es sei ja bekannt, welche Unruhe die Saudis mit solchen Zentren weltweit gesät hätten und welche Doktrin dahinterstecke. Tatsächlich ist der aus Saudi-Arabien stammende Wahabismus eine radikale Spielart des Islam, in der Frauen nicht einmal mit dem Auto fahren dürfen.

Die Muslimbruderschaft, die Saudi-Arabiens fundamentalistische Interessen in Europa vertritt, wird seit Jahrzehnten mit vielen Millionen Euro unterstützt, um den wahabitischen Einfluss zu erhöhen und die muslimischen Gemeinschaften zu unterwandern.