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Initiative Liberaler Muslime Österreich – ILMÖ"
Wien, 10.8.2011

Titel.: ILMÖ gegen Extremismus, Radikalismus, Gewalt und Terrorismus

Utl.:  ILMÖ will die Integration der Muslime in Österreich verbessern
Utl.:  ILMÖ erwartet als dritte islamische Glaubensgemeinschaft anerkannt zu werden

 

Seit mehreren Jahren hat die Initiative Liberaler Muslime Österreich - ILMÖ vor steigendem linken und rechten Extremismus, Radikalismus, religiösen Fundamentalismus, islamischen Fanatismus und Terrorgefahr gewarnt und eine Verschärfung der Gesetze gefordert, jetzt haben sich unsere Warnungen laut österreichischen Verfassungsschutzbericht 2011 bestätigt. Vor allem der verbreitete Hass im Internet muss bekämpft werden, da er zu Radikalismus, Gewalt und Terrorismus führt.

Die ILMÖ hat in den letzten Jahren auch die vom österreichischen Staat nicht kontrollierten Unterstützungen von Saudi-Arabien, Qatar und anderen islamischen Ländern in Höhe von mehreren Millionen Euro an die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) bereits mehrmals kritisiert, da wir für den Staat und die Muslime mehr Offenlegung und Transparenz fordern.

Die ILMÖ kritisiert, dass während des Ramadan von den Politikern oft politisch organisierte Islamisten und Personen, Muslimbrüder und türkische nationalistische Organisationen eingeladen und salonfähig gemacht werden und viele liberale Muslime, welche Jahre lang verdienstvoll für Österreich gearbeitet haben, ausgegrenzt sind. Der Sinn des Ramadan Fasten ist die Leiden der hungrigen Armen zu erkennen und diesen zu helfen, was von den Politikern berücksichtigt werden sollte.

Die ILMÖ hat das Ziel, die Integration der in Österreich lebenden Muslime zu verbessern und gegen Parallelgesellschaften zu wirken.

Als Alternative zur Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich sind wir unabhängig und arbeiten im Sinne der Mehrheit der Muslime und für Österreich. Seit dem Jahr 2000 sind wir aktiv und haben zahlreiche Politiker, Journalisten und Organisationen auf die Missstände in der IGGiÖ aufmerksam gemacht und Verbesserungsvorschläge eingebracht.

Die IGGiÖ hat seit der Entscheidung vom 1.12.2010 des Verfassungsgerichtshofes (B 1214/09) für die etwa 600.000 Muslime in Österreich keinen Alleinvertretungsanspruch mehr und haben nur rund 20.500 Muslime (weniger als 4 %) bei den letzten IGGiÖ-Wahlen gewählt. Die ILMÖ erwartet, dass das in Zukunft von allen Politikern zur Kenntnis genommen und politische Konsequenzen haben wird.

Der Verfassungsgerichtshof stellte fest, dass auch andere Islamische Glaubensgemeinschaften in Österreich gegründet werden dürfen und hat damit die Diskriminierung der Muslime in Österreich durch eine kleine Gruppe von politisch orientierten Funktionären beendet.

Wir wollen in Zukunft neben den religiösen Pflichten in der Beratung, Kindergärten, Sprachkurse und Weiterbildungskurse für Erwachsene, Jugendliche, Kinder und spezielle Kurse für Frauen: nähen, kochen, Pflege uam. aktiv tätig sein und erreichen, dass die Frauen gemeinsam mit den Männern arbeiten können. Dies wollen wir durch Demokratie, Transparenz und Dialog erreichen und im Sinne des Islam und Muslime tun, und zwar im Interesse aller Bürger in Österreich.

Seit unserem Antrag beim Kultusamt im BMUKK auf Gründung einer staatlich anerkannten Glaubensgemeinschaft haben wir viele zusätzliche Anhänger und Unterstützung erhalten, sodass wir für Österreich in der Zukunft positiv wirken können. Wir suchen den Dialog und wollen die anstehenden Probleme lösen.

Islam ist für uns die völlige Hingabe zu Gott, Liebe, Frieden, Dialog uam. Verhetzung im Islam ist eine Sünde. Der Islam bekräftigt den Glauben an Gott und seine Propheten und die heiligen Bucher des Islam, der Christen und der Juden.

Verantwortlich für den Inhalt:

ILMÖ-Präsident
Ahmed Hamed