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"Initiative Liberaler Muslime Österreich – ILMÖ"
Wien, 12.4.2009

IMAS-Islamumfrage: ILMÖ macht IGGiÖ für negative Integration verantwortlich

Utl.: Unterstützung der IGGiÖ für Islamische Schulen und Kindergärten fördert Parallelgesellschaften.

Utl.: Warnung an manche Parteien etwa 600.000 liberale Muslime in Österreich nicht zu unterstützen.

Utl.: Konferenz europäischer Imame- und SeelsorgerInnen in Wien hat mit Österreich nichts zu tun.

 

1. Die ILMÖ ist nicht überrascht über die Ergebnisse der neuesten IMAS-Islamstudie, laut der jeder zweite Österreicher den Islam als Bedrohung betrachtet.

2. Die ILMÖ hat in der Vergangenheit mehrfach gewarnt, dass die IGGiÖ die Integration nicht unterstützt, sondern im Gegenteil die Isolierung der Muslime ab dem Kindesalter fördert.

3. Die ILMÖ ist der Ansicht, dass die Muslime in österreichische Schulen gehen müssen, anstelle in immer mehr entstehende islamische Kindergärten und islamische Schulen, in denen sie isoliert sind. Nicht nur die IGGiÖ sondern auch die schlechte Integrationsarbeit islamischer Vereine ist für die Angst vor dem Islam verantwortlich. Das Schaffen islamischer Kindergärten und Schulen ist nicht im Sinne Österreichs und der Muslime. Muslime sollten von klein auf normale Bildungseinrichtungen besuchen, alles andere ist kontraproduktiv für die Integration.
Das führt zur Isolation von der österreichischen Gesellschaft und bildet Parallelgesellschaften neben den Moscheevereinen. Die Muslime müssen auch anerkennen, dass in Europa das "christliche Abendland" besteht – nicht nur religiös sondern auch kulturell.

4. Die ILMÖ warnt auch manche Parteien durch ihre Parteilichkeit für die islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) als sunnitische Minderheit mit wenigen hundert Mitgliedern, durch diese Haltung die Mehrheit der liberalen Muslime in Österreich mit derzeit etwa 600.000 Muslimen zu verlieren.
Diese Haltung ist auch gegen Österreichische Gesetze und Menschenrechte, da die Schiiten und andere islamische Glaubensrichtungen in der IGGiÖ nicht vertreten sind.

5. Die ILMÖ ist gegen die Konferenz europäischer Imame- und SeelsorgerInnen in Wien am 14. und 15. Mai 2010, da die Kosten insgesamt mehr als eine Million Euro betragen, auf Kosten der österreichischen Steuerzahler, obwohl die eingeladenen mehr als 120 Imame (Moschee-Vorbeter) und SeelsorgerInnen aus vierzig Ländern mit Österreich nichts zu tun haben. Einige kommen sogar aus Sibirien. Außerdem gibt es im Islam keine Islamischen Seelsorger.

6.Die ILMÖ fordert den seit drei Jahren angekündigten Rücktritt von Anas Schakfeh, da er und seine Clique für diese Missstände verantwortlich sind und dieser im Kulturbüro der Saudi-arabischen Botschaft in Wien seit rund dreißig Jahren arbeitet und deshalb nicht neutral ist.