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"Initiative Liberaler Muslime Österreich – ILMÖ"
Wien, 18.10.2010

Titel: Omar Al-Rawi ist nicht Vertreter aller Muslime sondern der politischen Islamisten

Utl.:   Absage an die verfehlte Integrationspolitik von Omar Al-Rawi
Utl.:   Öffentliche Unterstützung des politischen Islams fördert die Parallelgesellschaft in Österreich
Utl.:   IGGiÖ – agiert politisch und nicht religiös, das offizielle Österreich wird andauernd getäuscht

 

Die Wiener Landtags- und Gemeinderatswahl am 10.Oktober 2010 hat gezeigt, dass Omar Al-Rawi nicht als fähiger Vertreter aller Muslime anerkannt wird. Seine etwa 5000 Vorzugsstimmen sind im Verhältnis zu den mehr als 500.000 Muslimen in Österreich bedeutungslos. Das ist auch eine Absage an seine „Integrationspolitik“.

Grund dafür sind seine kollidierenden Aktivitäten und offensichtlichen Interessenskonflikte. Er ist Abgeordneter zum Wiener Landtag und Gemeinderat, Vorsitzender des Unvereinbarkeitsausschusses im Wiener Gemeinderat und gleichzeitig Integrationsbeauftragter der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ).

Trotz hoher Geldzuwendungen und Unterstützungen an viele islamistische Vereine, die den Islam und die Muslime für ihre politischen Zwecke ausnutzen und Al-Rawi unterstützen, hat dieser sein Wahlversprechen alle Muslime zu vertreten nicht eingehalten und nicht erreicht.

Diese Praktiken im Umgang mit öffentlichen Steuergeldern sind dringend zu hinterfragen und einzustellen. Die Mehrheit der Muslime dürfen nicht unter dem Deckmantel vermeintlicher Integrationspolitik als Werkzeug für den politischen Islam missbraucht werden.

Omar Al-Rawi trägt große Schuld daran. Er und Anas Schakfeh als Präsident der IGGiÖ, haben das offizielle Österreich andauernd getäuscht, und sagen den Politikern und der Öffentlichkeit nicht die Wahrheit, dass sie nicht die Vertreter aller Muslime sind, sondern die Interessen nur eines kleinen Teils des politisch organisierten Islam vertreten.

Das ist der Nährboden und die große Gefahr einer zukünftigen Radikalisierung und Störung des friedlichen Zusammenlebens aller Menschen in Österreich. Die mehrheitlich liberalen Muslime in Österreich sind mit dieser Situation unzufrieden.

Zusätzlich hat sich Anas Schakfeh, mit seiner unklugen Forderung, in jedem Bundesland eine Moschee mit Minarett zu errichten und mit seiner Forderung, dass Muslime in die Politik müssen, in die Wahlen unzulässig eingemischt. Es ist nicht zu akzeptieren, wenn er als religiöser Vertreter politisch agiert.

Nicht ganz glücklich ist auch Bundespräsident Dr. Heinz Fischer über diese Aussagen. „Wenn Schakfeh nochmals nachdenkt, wird er erkennen, dass er keinen guten Zeitpunkt für eine sachliche Diskussion gewählt hat. Alles, was in dieser Frage zu einer „Zuspitzung oder Emotionalisierung“ führe, sei „schädlich“.

Die ILMÖ ist nicht gegen die Beteiligung der Muslime in der Politik, sondern gegen den Missbrauch des Islam und der Muslime für politische Zwecke. Sie ist auch gegen die politische Wahlwerbung in den Moscheen, Gebetsräumen und im Islamunterricht in den Schulen.

Die ILMÖ ist für die Trennung von Politik und Religion. Wenn diese Trennung durch Omar Al-Rawi und Anas Schakfeh nicht sofort durchgeführt wird, wird dies weiterhin auf die Integration der Muslime negative Auswirkungen haben und die Isolation der islamischen Parallel-Gesellschaften vertiefen und nicht verändern können, was negative Konsequenzen auf die gesellschaftliche und politische Kultur in Österreich hat.