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Initiative Liberaler Muslime Österreich – ILMÖ"
Wien, 29.4.2013

ILMÖ kritisiert Bauverbot von Gotteshäusern in Saudi Arabien.

ILMÖ verurteilt diskriminierende und rassisitische Aussagen des saudi-arabischen Justizministers im EU-Parlament

Saudi Arabien gegen religiösen Dialog und Freiheit

 

Der saudi-arabische Justizminister Mohammed Al-Issa hat bei einem Treffen in Brüssel am 23.4.2013 vor dem Auswärtigen EU-Ausschuss im EU-Parlament erklärt, dass das Königreich Saudi Arabien als „Wiege der heiligen Stätten des Islam“ die Errichtung von Gotteshäusern anderer Religionen nicht gestattet. In Saudi Arabien ist die Wahabitische Sekte Staatsreligion.

Diese Äußerungen des saudischen Justizministers sind diskriminierend, rassistisch, menschenrechte verachtend und gegen die Religionsfreiheit gerichtet.

Die Aussage des saudischen Justizministers widerspricht der Behauptung, dass durch das sogenannte Dialogzentrum in Wien die Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte in Saudi Arabien gewahrt und gefördert würden.

Dadurch wird die Argumentation für das ultrakonservative und fundamentalistische  wahabitische Zentrum mit dem Namen „König-Abdullah-Zentrum für interreligiösen und interkulturellen Dialog“ in Wien als „Lüge und Betrug“ entlarvt.

In Saudi Arabien gibt es mehr als eineinhalb Millionen christliche Gastarbeiter, die ihren Glauben nicht ausüben dürfen. Die ILMÖ hat im Jahr 2012 den Bau einer christlichen Kirche in Saudi Arabien beantragt und bis heute keine Antwort erhalten.