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http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150928_OTS0013/bundesheer-opfer-einer-grossen-taeuschung

Bundesheer Opfer einer großen Täuschung?

Aktuelle Vorkommnisse in Ihrem Ressort haben große Besorgnis ausgelöst / Null-Toleranz für radikale Islamisten im Bundesheer

Wien (OTS) -

Offener Brief an Herrn Bundesminister Mag. Gerald Klug, Bundesminister für Landesverteidigung und Sport- BMLV

 

Für das Bundesheer wurde ein „Militärimam“ angestellt. Eine solche Funktion gibt es sonst nirgends, mit Ausnahme weniger Länder, die nach dem Scharia-Recht beherrscht werden. Im Islam sind „Geistliche“ unbekannt. Welche Aufgaben sollte ein „Militärimam“ ausüben?

Es gibt keine Hierarchie und Priestertum im Islam, weil der Glaube Privatsache ist und es zwischen Mensch und Gott keinen Vermittler gibt. Es gibt auch keine Seelsorger im Islam. Bei einer aktuellen Angelobung neuer Soldaten sprach dieser „Militärimam“ einen Segen. Auch das gibt es nicht im Islam. Hier werden, in Unkenntnis religiöser Umstände, anscheinend die Regeln anderer Religionen auf den Islam übertragen. Die Muslime halten das für einen schwer wiegenden Eingriff in die freie Religionsausübung.

In diesem Zusammenhang ist auch aufgekommen, dass „streng gläubige“ Muslime im Bundesheer von der Rasur befreit sind. Eine Bewertung, ob jemand „streng“ oder „weniger“ gläubig ist, gibt es weder im Koran noch sonstwo im Islam. Entweder jemand bekennt sich als Muslim oder nicht. Die Rasur-Befreiung wird anscheinend mit einer Bescheinigung der Islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGiÖ) gewährt. Auch das ist nicht verständlich. Die IGGiÖ ist ein Dachverband für Vereine. Sie übt keine religiöse Funktion aus und nimmt keine einzelnen Muslime als Mitglieder auf. Die IGGiÖ kann daher nicht einmal feststellen, ob eine Person Muslim ist oder nicht. Schon gar nicht vertritt die IGGiÖ daher alle Muslime.

Zur Amtszeit von Verteidigungsminister Darabos wurde in der Maria-Theresien-Kaserne in Wien-Hietzing eine Moschee eingerichtet, dort werden unkontrolliert von der Republik Österreich von konservativen Islamisten muslimischen Rekruten entsprechende Dogmen eingetrichtert. Solche Einrichtungen gibt es sonst nur in islamischen Staaten, wo die Scharia herrscht.

Von der Islamischen Glaubensgemeinschaft  in Österreich - IGGiÖ bekommen Grundwehrdiener Bestätigungen sogar via Internet, dass sie gläubige und fromme Muslime seien, ohne dass die IGGiÖ diese Leute überhaupt kennt. Solche Bestätigungen können dann auch Personen vorweisen, die weiterhin in Wien im Hotel Mama wohnen wollen, damit sie nicht in eine auswärtige Kaserne einrücken müssen. In der Bundesheerkantine essen solche "Muslime" dann gerne auch Schweinefleisch, was inzwischen sogar schon den Medien bekannt geworden ist.

Zur Feststellung der IGGiÖ, dass es im Kaiserreich einen bosnischen Imam gegeben habe, ist anzumerken, dass die Monarchie seit 1918 nicht mehr besteht und Bosnien seither nicht mehr zur Republik Österreich gehört. In der NS-Zeit hatte die aus freiwilligen bosnischen Muslimen bestehende SS-Division "Handschar" ebenfalls einen Imam. Staatlich bestellte Militärimame gibt es sonst eigentlich nur in Islamstaaten mit Schariarecht.

Es scheint, das Bundesministerium für Landesverteidigung ist hier einer groß angelegten Täuschung aufgesessen, mit der die politischen Interessen einiger konservativer fundamentalistischer Randgruppen gefördert werden sollen. Als österreichische Muslime können wir das weder nachvollziehen noch begrüßen.

In diesem Rahmen haben wir bereits früher für profil (Nr.30 am 21.7.2008) unter dem Titel „Ein Mufti fürs Heer?“ aufgedeckt und damit verhindert, dass das BMLV unter Norbert Darabos die Absicht hatte, einen Mufti und einen Imam für das Heer zu installieren. Selbst in den größten islamischen Ländern gibt es nur einen Mufti – Warum dann in Österreich sogar zwei? Außerdem hatte damals der türkische Mufti-Kandidat gefälschte Zeugnisse aus Istanbul und der syrische Imam-Kandidat ist führender Muslimbruder.

Warum man nun unter BM Klug diesen skandalösen Schritt nun doch machte, ist uns schleierhaft und stärkt den politischen Islam und die Muslimbrüder weiter.

Wir empfehlen Ihnen dringend, diese unislamischen und nur von radikalen Islamisten betriebenen Umtriebe wieder abzustellen und die Trennung zwischen Staat und Religion zu achten.

Im Laufe der letzten Wochen gelangten mehrere Besorgnis erregende Verdachtsfälle an die Öffentlichkeit. So berichteten mehrere Medien, etwa die Kronen Zeitung oder das Nachrichtenmagazin Profil über wiederholte islamistische Gesten und Symboliken (etwa den ausgestreckten Zeigefinger – ein IS-Symbol) von Rekruten des Österreichischen Bundesheeres. Falsch verstandene und kontraproduktive Aktionen, wie etwa der Militärimam verhindern derartige Entwicklungen nicht – im Gegenteil! Es muss hier endlich gegengesteuert werden, sonst droht eine systematische Unterwanderung des österreichischen Bundesheeres durch radikale Islamisten wie Muslimbrüder oder IS-Sympathisanten.

Rückfragen & Kontakt:
Amer Albayati, Islam- und Terrorexperte
Präsident, Initiative Liberaler Muslime Österreich – ILMÖ
Mobiltelefon: 069910333243
Email: info@initiativeliberalermuslime.org
www.initiativeliberalermuslime.org
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0004
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Mehr Infos dazu:
Ist Österreich Sharia Staat?‏
Neuen Seelsorger aus Bosnien Mag. Abdulmedzid SIJAMHODZIC, aber in Islam gibt’s keine Seelsorger!?
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http://www.krone.at/Oesterreich/Rekrut_unter_Verdacht_IS-Alarm_beim_Bundesheer-Umstrittene_Geste-Story-463052

IS-Alarm beim Bundesheer
Rekrut unter Verdacht: IS- Alarm beim Bundesheer

 

Umstrittene Geste
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http://www.krone.at/Oesterreich/Wiener_Soldat_posiert_mit_IS-Geste_und_Sturmgewehr-Neuer_Fall_im_Heer-Story-463297

Wiener Soldat posiert mit IS- Geste und Sturmgewehr
Neuer Fall im Heer

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http://www.krone.at/Oesterreich/Muslime_besonders_stolz._beim_Bundesheer_zu_sein-Militaerkommandant_-Story-463446

"Muslime besonders stolz, beim Bundesheer zu sein"

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Sehr geehrter Herr Bundesminister!

Aktuelle Vorkommnisse in Ihrem Ressort haben große Besorgnis ausgelöst.

Für das Bundesheer wurde ein „Militärimam“ angestellt. Eine solche Funktion gibt es sonst nirgends, mit Ausnahme weniger Länder, die nach dem Scharia-Recht beherrscht werden. Im Islam sind „Geistliche“ unbekannt. Welche Aufgaben sollte ein „Militärimam“ ausüben?

Bei einer aktuellen Angelobung neuer Soldaten sprach dieser „Militärimam“ einen Segen. Auch das gibt es nicht im Islam. Hier werden, in Unkenntnis religiöser Umstände, anscheinend die Regeln anderer Religionen auf den Islam übertragen. Die Muslime halten das für einen schwer wiegenden Eingriff in die freie Religionsausübung.

Als „Militärimam“ wurde ein Prediger einer radikal-wahabitischen bosnischen Sekte bestellt, die mit der Religion des Islam wenig gemein hat. Die Bestellung ist deshalb auch dieser Sicht unverständlich. Will man damit radikale Tendenzen im Bundesheer verbreiten? Das halten wir für sehr gefährlich für den Staat.

In diesem Zusammenhang ist auch aufgekommen, dass „streng gläubige“ Muslime im Bundesheer von der Rasur befreit sind. Eine Bewertung, ob jemand „streng“ oder „weniger“ gläubig ist, gibt es weder im Koran noch sonstwo im Islam. Entweder jemand bekennt sich als Muslim oder nicht.

Die Rasur-Befreiung wird anscheinend mit einer Bescheinigung der Islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGiÖ) gewährt. Auch das ist nicht verständlich. Die IGGiÖ ist ein Dachverband für Vereine. Sie übt keine religiöse Funktion aus und nimmt keine einzelnen Muslime als Mitglieder auf. Die IGGiÖ kann daher nicht einmal feststellen, ob eine Person Muslim ist oder nicht.

Es scheint, das Bundesministerium für Landesverteidigung ist hier einem groß angelegten Schwindel aufgesessen, mit dem die politischen Interessen einiger Randgruppen gefördert werden sollen. Als österreichische Muslime können wird das weder nachvollziehen noch begrüßen.

Wir empfehlen Ihnen, diese unislamischen Tendenzen, die die Muslime in Verruf bringen, wieder abzustellen.

Peter